| Weißeritztalbrücke (Brückenpfeiler) Deutschland |
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Bild und Text von Technische Universität Bergakademie Freiberg |
Die Tunnel Dölzschen und Coschütz werden hier durch eine Brückenkonstruktion mit zwei parallel verlaufenden, aber voneinander getrennten Überbauten verbunden. Bei einer maximalen Höhe von 30 m über der Talsohle überspannen die beiden Balkenbrücken mit einer Länge von jeweils rund 220 m das Weißeritztal. Jede der beiden Brücken wird von jeweils zwei Mittelpfeilern gestützt. Die maximale Stützweite im Mittelfeld beträgt 85 m. Aus dieser Pfeileranordnung ergeben sich spezifische Auflasten von jeweils 1100 kN/m2 für jeden Pfeiler. Um diese Lasten in den Baugrund abzutragen, wurden für jeden Pfeiler 14 Großbohrpfähle mit einem Durchmesser von 1,20 m sowie darüber eine massive Pfahlkopfplatte notwendig. Die darüber aufgehenden Pfeiler selbst haben eine ovale Form mit einer Länge der großen Achse von 7 m. Der Überbau hat eine Breite von jeweils 15 m und besteht aus einer Stahlbetonverbundkonstruktion mit Plattenquerschnitt. Der Unterbau mit einer Höhe von 4,50 m und einer Breite von 3,00 m besteht aus einem torsionssteifen Stahlhohlkasten. |
| Verkehrsweg oben: | A17 |