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Köppenbergbrücke Stralsund

Stralsund, Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland

Brückentyp: feste Brücke, mehrspurig
Baustoff: Stahlbeton
Verkehrsweg oben: Feldstraße
Verkehrsweg unten: Gleise

- Abbruch der vorhandenen Stahlbrücke (5 Felder,
Gesamtstützweite ca. 77 m);
- Neubau einer Dreifeldbrücke;
- Lichte Weite zwischen den Widerlagern: 70,20 m;
- Breite zwischen den Geländern: 8,11 m;
- Fahrbahn: 2 x 2,75m;
- Brückenklasse: 30/30;
- Überbau: 6-stegiger Verbund-Plattenbalken;
- Die Bauarbeiten erfolgen über 7
elektrifizierten Gleisen der DB AG.

Schuldt Consult Ingenieurgesellschaft mbH
Köppenbergbrücke Stralsund (IDE 1429)

Bild und Text von Schuldt Consult Ingenieur ...

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Brücke über den Graben 3, Stralsund

Stralsund, Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland

Brückentyp: feste Brücke, mehrspurig
Baustoff: Stahlbeton
Verkehrsweg oben: B 105n
Verkehrsweg unten: Graben 3

- Einfeldbrücke mit zwei getrennten Überbauten aus
Stahlbetonvollplatten;
- Stützweite 10,80 m, Kreuzungswinkel 84 gon,
Brückenfläche 221 m²;
- Brückenklasse 60/30;
- Offene Baugrube im Moor (Moormächtigkeit: 7 m);
- Tiefgründung auf 2 Spundwandkästen.

Schuldt Consult Ingenieurgesellschaft mbH
Brücke über den Graben 3, Stralsund (IDE 1429)

Bild und Text von Schuldt Consult Ingenieur ...

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Bahrmühlenviadukt

, Bundesautobahn A4 Eisenach-Görlitz, AS Chemnitz - AS Frankenberg, Deutschland

Brückentyp: Viadukt
Verkehrsweg oben:
Verkehrsweg unten:

Bahrmühlenviadukt




Bauvorhaben: Bundesautobahn A4 Eisenach-Görlitz, AS Chemnitz - AS Frankenberg

Auftraggeber: DEGES, Berlin

Bauwerke: BW 89Ü2, Bahrmühlenviadukt
Unterfangungsarbeiten eines Eisenbahnviaduktes (1872) mit einem zweizelligen Rahmen
l= 37,4m b= 49,8m h>4,7m

Planungs- und Bauzeit: 06/1999 - 08/2003

Baukosten: 8,9 Mio EURO (netto)

BUNG Leistung:

Bauoberleitung, Objektbetreuung und Dokumentation (§ 55 HOAI, Lph 8-9)

Besondere Leistungen:

- Bearbeitung von Technischen Änderungen und Nachträgen aus den Bauverträgen

- geometrische und vertragliche Planprüfung.
örtliche Bauüberwachung (§ 57 HOAI)

Objektüberwachung von Ingenieurbauwerken (§ 64 HOAI Lph 8)

Besondere Leistungen:

- Überwachung, Auswertung und Beurteilung von zwei automatisierten geodätischen- und geotechnischen
Messsystemen

- Erarbeitung und Aufstellung eines Sicherheitskonzeptes zu Maßnahmen der Gefährdung des Eisenbahn- und
Autobahnbetriebes




Entwurf

Beschreibung, allgemein


Im Zuge des sechsstreifigen Ausbaues der Bundesautobahn A4 zwischen Eisenach und Görlitz kreuzt die Autobahn bei Betriebskilometer 72 + 882, das Bahrmühlenviadukt der Eisenbahnstrecke Chemnitz-Leipzig der Deutschen Bahn AG bei KC km 55,702. Das Bahrmühlenviadukt, ein massives Spandrillen-Bogenbauwerk aus dem 19. Jahrhundert (1872), eingestuft als hammergerechtes Schichtenmauerwerk, weist im Bereich der Autobahnquerung drei Bögen mit einer Öffnungsweite von jeweils 18 m auf. Im Rahmen des Umbaues werden die Pfeiler der Achsen 70 bis 90 des vorhandenen Eisenbahnviaduktes abgefangen und auf eine im Grundriss schiefwinklige Brückenkonstruktion abgesetzt.




Abfangung
Beschreibung


Die Brückenpfeiler des Viaduktes werden in zwei Bauphasen abschnittsweise abgefangen. Dabei wird der Pfeiler oberhalb der endgültigen Abfangebene abschnittsweise durch Abfangträger (Spannbetonträger) ersetzt. Die Abfangträger erhalten einen umlaufenden Stahlbetonbalken. Dieser Stahlbetonbalken wird über eine Pressenanlage (EINS), auf Stahlbetonstützen und Großbohrpfählen neben dem bestehenden Fundament gegründet. Anschließend wird der Pfeiler unterhalb der Abfangträger in jeweils drei Abschnitten entfernt. Die Lastabtragung im Bauzustand wird so jeweils über die vorhandenen Pfeilerflächen und die Stahlbetonstützen abgetragen. Nach Abbruch eines Pfeilerdrittels wird die endgültige Abfangkonstruktion hergestellt und die Abfangträger, zum Ausgleich von Verformungen aus Setzungen, Kriechen und Schwinden, auf eine temporäre Pressenanlage (ZWEI) auf den endgültigen Rahmen abgesetzt.




Vermessung
Besondere Leistungen Überwachung, Auswertung und Beurteilung


Während der Bauausführung wurde durch zwei vollautomatisierte geodätische und geotechnische Messsysteme das Bauwerk überwacht.


Die Messungen dienten dazu Aussagen zu erhalten:

- über temperaturbedingte Verformungen des Bauwerkes,

- etwaigen Formänderungen aus den Abfangungsarbeiten, einschließlich einer Alarmierungsfunktion,

- und zur Beweissicherung gegenüber dem Eigentümer.


Die Messanlage bestand aus einer Kombination aus geodätischen und geotechnischen Messgeräten:

- Automatische Präzisionstachymeter, 2 * Leica TCA 2003.

- Motorisierte Präzisionsnivelliere, 4 * DINI 11.

- 28 Extensometer.

- 48 Dehnungssensoren.

- 3 Inklinometer, in Pfeiler Achse 70, und 80 und 90.

- 35 Temperatursensoren, für Luft- und Bauwerkstemperaturen.

- 46 berechnete Messwerte aus Verkettungen und Schwerpunktsvektoren.


Die Datenerfassung der 225 Sensoren mit 431 Messwerten/Messdurchgang umfasste bei stündlicher Messung 3,8 Mill. Messwerte pro Jahr. Die Messintervalle wurden in kritischen Bauphasen auf halbstündliche Messintervalle reduziert.

Die Daten werden dann über ein Anwendungsprogramm visualisiert und ausgewertet. Zur frühzeitigen Feststellung von Formänderungen außerhalb der Arbeitszeit dient eine Alarmierungsfunktion, gegliedert in Warnungs- und Alarmstufe. Die Benachrichtigung erfolgt über Telefon- und Faxmeldung.




Sicherheitskonzept

BUNG Ingenieure AG
Bahrmühlenviadukt (IDE 1361)

Bild und Text von BUNG Ingenieure AG

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Langwieser Viadukt

, ,

Verkehrsweg oben:
Verkehrsweg unten:

Der Langwieser Viadukt auf einer handkolorierten Postkarte von 1918

Das wohl bekannteste Bauwerk der ganzen Strecke ist der Langwieser Viadukt, einer der ersten grossen Stahlbetonbauten der Welt. Der grösste Bogen des 287 m langen Viadukts hat einen Durchmesser von 100 m; der Viadukt ist 62 m hoch, und für seinen Bau wurden nicht weniger als 7500 m3 Beton und 330 Tonnen Armierungseisen gebraucht.

Langwieser Viadukt (IDE 1367)

Bild und Text von ozdoba.net

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Orlatalbrücke

Neustadt a.d. Orla, Thüringen, Deutschland

Baustoff: Spannbeton
Verkehrsweg oben: B 281
Verkehrsweg unten: div.

11-feldriger parallelgurtiger Hohlkastenträger, längs vorgespannt, auf 10 Stahlbetonpfeilern und 2 Widerlagern
Länge 427,0 m

Orlatalbrücke (IDE 1002)

Bild und Text von Baumanagement Himsel

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