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Unstruttalbrücke

, , Deutschland

Brückentyp: integrale Spannbetonhohlkastenbrücke
Verkehrsweg oben:
Verkehrsweg unten:

Die Unstruttalbrücke ist die zweitlängste Eisenbahnbrücke der Neubaustrecke und wird mit Hilfe eines Schreitgestelles, auf dem ein Leergerüst für den Spannbetonhohlkasten liegt, erstellt. Die geneigten Wände des Hohlkastens sind auf der Außenseite vollständig mit Mooser Schalungsrüttlern ausgerüstet. Die Normalwandstärke beträgt 60 cm, bei den Spannpunkten sogar bis 160 cm. Das Leergerüst ist auf die gesamte Blocklänge von 72m mit Rüttlern ausgerüstet. Die Rüttler sind mit Anschweißplatten direkt auf dem Stahlprofil befestigt. Besonders wichtig ist die Verdichtung im Übergang von Sohle zur Wand, und die Verdichtung um die Spannlitzen. Von der Deutschen Bahn wurde SB3 als Sichtbeton für den Oberbau festgelegt.

Mooser-Schwingungstechnik GmbH
Unstruttalbrücke (IDE 1267)

Bild und Text von Mooser-Schwingungstechnik ...

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Labertalbrücke

Neufahrn in Niederbayern, , Deutschland

Brückentyp: 2-stegige Plattenbalkenbrücke
Baustoff: Spannbeton (intern verbundlos)
Verkehrsweg oben: B 15 neu
Verkehrsweg unten: Wirtschaftsweg / Kleine Laber

Länge: 273 m (RQ 26)
Max. Stützweite: 35 m (8-Felder)
Pilotprojekt für interne, verbundlose Längsvorspannung in abschnittsweiser Herstellung.

FRITSCHE INGENIEURE
Labertalbrücke (IDE 1117)

Bild und Text von FRITSCHE INGENIEURE

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Chenab Bridge

, , Indien

Baustoff: Spannbeton
Verkehrsweg oben:
Verkehrsweg unten:

A bridge at Akhnoor over Chenab river provides the shortest land route from Jammu to poonch. An existing steel girder bridge was considerably damaged by unprecedented floods in 1992. Class 24 bridge as replacement was constructed by Northern Railway in Apr 93. Over a period of time, certain defects were noticed in this bridge and as a precautionary measures it’s load class was restricted to 18.

Construction of a class 70 R permanent bridge of span 231 mtr was sanctioned in May 1977 for Rs.77 lacs. The work on the bridge, awarded to M/S NBCC Ltd, started in 1978. Since the performance of M/S NBCC was very poor, the contract was cancelled in Jun 1985. The construction of balance work was awarded to M/S Banka (India) Ltd in Feb 1987 at the risk and cost of M/S MBCC Ltd, who could not complete the work as the piers constructed by them were tilted and subsequently they had to abandon the work in Jun 1994.
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Chenab Bridge (IDE 79)

Bild und Text von neu (Online Eintrag)

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Bahrmühlenviadukt

, Bundesautobahn A4 Eisenach-Görlitz, AS Chemnitz - AS Frankenberg, Deutschland

Brückentyp: Viadukt
Verkehrsweg oben:
Verkehrsweg unten:

Bahrmühlenviadukt




Bauvorhaben: Bundesautobahn A4 Eisenach-Görlitz, AS Chemnitz - AS Frankenberg

Auftraggeber: DEGES, Berlin

Bauwerke: BW 89Ü2, Bahrmühlenviadukt
Unterfangungsarbeiten eines Eisenbahnviaduktes (1872) mit einem zweizelligen Rahmen
l= 37,4m b= 49,8m h>4,7m

Planungs- und Bauzeit: 06/1999 - 08/2003

Baukosten: 8,9 Mio EURO (netto)

BUNG Leistung:

Bauoberleitung, Objektbetreuung und Dokumentation (§ 55 HOAI, Lph 8-9)

Besondere Leistungen:

- Bearbeitung von Technischen Änderungen und Nachträgen aus den Bauverträgen

- geometrische und vertragliche Planprüfung.
örtliche Bauüberwachung (§ 57 HOAI)

Objektüberwachung von Ingenieurbauwerken (§ 64 HOAI Lph 8)

Besondere Leistungen:

- Überwachung, Auswertung und Beurteilung von zwei automatisierten geodätischen- und geotechnischen
Messsystemen

- Erarbeitung und Aufstellung eines Sicherheitskonzeptes zu Maßnahmen der Gefährdung des Eisenbahn- und
Autobahnbetriebes




Entwurf

Beschreibung, allgemein


Im Zuge des sechsstreifigen Ausbaues der Bundesautobahn A4 zwischen Eisenach und Görlitz kreuzt die Autobahn bei Betriebskilometer 72 + 882, das Bahrmühlenviadukt der Eisenbahnstrecke Chemnitz-Leipzig der Deutschen Bahn AG bei KC km 55,702. Das Bahrmühlenviadukt, ein massives Spandrillen-Bogenbauwerk aus dem 19. Jahrhundert (1872), eingestuft als hammergerechtes Schichtenmauerwerk, weist im Bereich der Autobahnquerung drei Bögen mit einer Öffnungsweite von jeweils 18 m auf. Im Rahmen des Umbaues werden die Pfeiler der Achsen 70 bis 90 des vorhandenen Eisenbahnviaduktes abgefangen und auf eine im Grundriss schiefwinklige Brückenkonstruktion abgesetzt.




Abfangung
Beschreibung


Die Brückenpfeiler des Viaduktes werden in zwei Bauphasen abschnittsweise abgefangen. Dabei wird der Pfeiler oberhalb der endgültigen Abfangebene abschnittsweise durch Abfangträger (Spannbetonträger) ersetzt. Die Abfangträger erhalten einen umlaufenden Stahlbetonbalken. Dieser Stahlbetonbalken wird über eine Pressenanlage (EINS), auf Stahlbetonstützen und Großbohrpfählen neben dem bestehenden Fundament gegründet. Anschließend wird der Pfeiler unterhalb der Abfangträger in jeweils drei Abschnitten entfernt. Die Lastabtragung im Bauzustand wird so jeweils über die vorhandenen Pfeilerflächen und die Stahlbetonstützen abgetragen. Nach Abbruch eines Pfeilerdrittels wird die endgültige Abfangkonstruktion hergestellt und die Abfangträger, zum Ausgleich von Verformungen aus Setzungen, Kriechen und Schwinden, auf eine temporäre Pressenanlage (ZWEI) auf den endgültigen Rahmen abgesetzt.




Vermessung
Besondere Leistungen Überwachung, Auswertung und Beurteilung


Während der Bauausführung wurde durch zwei vollautomatisierte geodätische und geotechnische Messsysteme das Bauwerk überwacht.


Die Messungen dienten dazu Aussagen zu erhalten:

- über temperaturbedingte Verformungen des Bauwerkes,

- etwaigen Formänderungen aus den Abfangungsarbeiten, einschließlich einer Alarmierungsfunktion,

- und zur Beweissicherung gegenüber dem Eigentümer.


Die Messanlage bestand aus einer Kombination aus geodätischen und geotechnischen Messgeräten:

- Automatische Präzisionstachymeter, 2 * Leica TCA 2003.

- Motorisierte Präzisionsnivelliere, 4 * DINI 11.

- 28 Extensometer.

- 48 Dehnungssensoren.

- 3 Inklinometer, in Pfeiler Achse 70, und 80 und 90.

- 35 Temperatursensoren, für Luft- und Bauwerkstemperaturen.

- 46 berechnete Messwerte aus Verkettungen und Schwerpunktsvektoren.


Die Datenerfassung der 225 Sensoren mit 431 Messwerten/Messdurchgang umfasste bei stündlicher Messung 3,8 Mill. Messwerte pro Jahr. Die Messintervalle wurden in kritischen Bauphasen auf halbstündliche Messintervalle reduziert.

Die Daten werden dann über ein Anwendungsprogramm visualisiert und ausgewertet. Zur frühzeitigen Feststellung von Formänderungen außerhalb der Arbeitszeit dient eine Alarmierungsfunktion, gegliedert in Warnungs- und Alarmstufe. Die Benachrichtigung erfolgt über Telefon- und Faxmeldung.




Sicherheitskonzept

BUNG Ingenieure AG
Bahrmühlenviadukt (IDE 1361)

Bild und Text von BUNG Ingenieure AG

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Neue Nibelungenbrücke Worms

Worms, , Deutschland

Brückentyp: Vorlandbrücken - Strombrücken
Baustoff: Spannbeton
Verkehrsweg oben:
Verkehrsweg unten:

Neue Nibelungenbrücke Worms



Straßenbrücke / Spannbeton


Bauherr: Bundesrepublik Deutschland

Auftragsverwaltung: Bundesstraßenverwaltung, vertreten durch Straßen- und Verkehrsamt Worms

Grundrissform: Gerade mit Aufweiterungsbereich

Statisches System Vorlandbrücken Längs vorgespannter Durchlaufträger auf Lehrgerüst hergestellt


Strombrücke Vorgespannter Hohlkasten einschl. externer Vorspannung. Herstellung im Freivorbau.


Bauwerkslänge: 744,30 m

Strombrücke: 321,60 m

Vorlandbrücken: 137,25 m
bzw. 285,45 m

größte Feldweite: 114,20 m

Bauwerksbreite: 13,50 m zw. den Geländern
Bauwerksfläche: 10.050 m²

Baubeginn: Frühjahr 2003

BUNG-Leistung
Entwurf und
architektonische Gestaltung


Notwendigkeit der Neuen Rheinbrücke Worms (Neue Nibelungenbrücke)

Der bestehende LSA-geregelte Knotenpunkt B47/B9 ist heute überlastet. Eine zweite Rheinbrücke sowie ein planfreier Knotenpunkt sollen den rückstaufreien Abfluss des Verkehrs in Spitzenstunden gewährleisten.



Die bestehende Nibelungenbrücke

Gegen Ende des zweiten Weltkrieges (1945) wurde die Ernst-Ludwig-Brücke gesprengt. Lediglich der Brückenturm auf rheinland-pfälzischer Seite sowie die Pfeiler der Vorlandbrücken blieben erhalten. 1951 wurde mit dem Bau der bestehenden Nibelungenbrücke begonnen. Die Strombrücke ist eine der ältesten im Freivorbau hergestellten Spannbetonbrücken Deutschlands. Die beiden Vorlandbrücken wurden auf den vorhandenen Pfeilern hergestellt. Heute ist die Nibelungenbrücke stark sanierungsbedürftig. Die Schäden an dem 50 Jahre alten Bauwerk werden unter Vollsperrung beseitigt, wenn die neue Rheinbrücke fertig gestellt ist.



Die neue Nibelungenbrücke

Die neue Nibelungenbrücke soll in einem Abstand von 30 m, in Straßenachse gemessen, südlich der bestehenden Brücke errichtet werden. Es handelt sich bei der geplanten neuen Brücke um einen Durchlaufträger mit einer Gesamtstützweite von 744,30 m. Es werden zwei Fahrbahnen mit einer Breite von 3,25 m und auf den Kappen ein Rad- und ein Gehweg überführt. Dies ergibt eine Gesamtbreite zwischen den Geländern von 13,50 m. Neue und alte Brücke sind durch ihre Nähe zueinander gestalterisch als eine Einheit anzusehen. Die Gestaltung wird die Rhythmen und Qualitäten der alten Brücke aufgreifen.



Planungsziel - Brückenplanung



Planungsziel der Gesamtmaßnahme ist

- Verbesserung der Verkehrsqualität
- Aufwertung des Bereiches rund um den Festplatz
- Aufwertung der Stadt durch eine 4-spurige Rheinquerung

BUNG Ingenieure AG
Neue Nibelungenbrücke Worms (IDE 1361)

Bild und Text von BUNG Ingenieure AG

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